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Diözesankommission für Umweltfragen

Im Bistum Trier beschäftigen sich insbesondere einige Einrichtungen mit dem Auftrag zur Schöpfungsverantwortung, zu dem nicht nur alle Christen, sondern alle Menschen aufgerufen sind. Die Diözesankommission für Umweltfragen ist das Gremium, bei dem die Fäden zusammenlaufen und von dem Impulse ausgehen. Ihre Mitglieder werden vom Bischöflichen Generalvikar berufen und kommen aus den verschiedenen Aufgabenfeldern. Ihre Aufgabe ist es:

  • Das Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt in den Dienststellen und Kirchengemeinden des Bistums vor dem Hintergrund des christlichen Schöpfungsverständnisses und Menschenbildes zu fördern.
  • Die Kirchengemeinden und Dienststellen des Bistums in Fragen des Umweltschutzes zu beraten.
  • Kontakt mit anderen kirchlichen und gesellschaftlichen Institutionen und Gruppen in ökologischen Fragen zu halten und für diese Ansprechpartner zu sein.

Die Mitglieder der im Oktober 2019 für drei Jahre berufenen Kommission sind:

  • Feucht, Klaus, Schulleiter a.D., Mitglied im Rat für Nachhaltigkeit im Saarland, Vertreter des Kath. Büros Saarbrücken im ELER-Begleitausschuss Saarland
  • Fieweger, Cäcilie, Pastoralreferentin und Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendpastoral Trier
  • Gietzen, Andreas, Projekt Immobilienkonzepte Kirchengemeinden Bistum Trier
  • Hill, Johannes, Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Trier
  • Kleinwächter, Charlotte, Klimaschutzmanagerin Bistum Trier, Leiterin der DKU
  • Krusch, Klaudius, Abteilungsleiter der Bauabteilung im Bistum Trier
  • Kuhn, Ludwig, Leiter Diözesanstelle Weltkirche
  • Leisch, Günther, Pastoralreferent aus Dekanat Andernach-Bassenheim, Mitglied der Initiativgruppe Schöpfung in Koblenz
  • Ritter, Friedbert, Förster und Buchautor
  • Rosprim, Hans, Referatsleiter im DiCV
  • Schartz, Barbara, Themenschwerpunkt Schöpfung in der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier
  • Schneider, Stefan, Interne Kommunikation Bistum Trier
  • Kernaufgaben für die DKU (2018-2021):

    1. Die DKU initiiert und unterstützt in Kooperation mit relevanten Akteuren (in Kirche, Caritas, Verbänden, Umweltnetzwerken, öffentlichen Einrichtungen) die Konkretisierung und Umsetzung der ökologischen Leitlinien (ÖLL). Entsprechende Konzepte und Vorlagen werden in die Entscheidungsprozesse der Bistumsleitung eingespeist, damit sie beauftragt und umgesetzt werden können.
       
    2. Die DKU hat dafür gesorgt, dass Ausführungsbestimmungen in 2019 in Kraft gesetzt sind. Ein Konzept zur Evaluierung ist bis 2021 ausgearbeitet und wird der Bistumsleitung vorgelegt.
       
    3. Die DKU hat in Verbindung mit dem Klimaschutzmanagement des Bistums in den Feldern Energie, Beschaffung und Mobilität ein nachhaltiges Beratungskonzept für die Dienststellen des Bistums sowie für die Pfarreien der Zukunft entwickelt, das 2021 verbindlich umgesetzt ist. Grundlage sind die ökologischen Leitlinien, die entsprechenden Durchführungsbestimmungen sowie das Klimaschutzkonzept des Bistums.
       
    4. Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung zur Schöpfungsverantwortung sind Regelaufgaben im Bistum, die durch den jährlichen Energiebericht, Veranstaltungen im Rahmen der ökumenischen Schöpfungszeit sowie durch Unterstützungen, Beteiligungen und Kooperationen vor allem mit den Kita gGmbhs und Schulen vorangetrieben werden.
       
    5. Die DKU empfiehlt dem Bistum, Maßnahmen zu entwickeln, die sich aus dem Papier der DBK „Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag“ ergeben und schlägt dazu konkrete Projekte zur Umsetzung vor.
       
    6. Die DKU führt regelmäßig ein Jahresgespräch mit dem Bischof, in dem die Entwicklungen zur Schöpfungsverantwortung im Bistum Trier beraten werden. Entsprechende Konsequenzen aus der Beratung für das Handeln des Bistums werden zur Planung, Präzisierung und Entscheidungsvorbereitung an die DKU weitergegeben.

     

  • Notizen zur DKU-Sitzung - November 2020

    • Die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) hat ihre Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Es sind insgesamt vier große Themenblöcke.
      • Implementierung der Ökologischen Leitlinien für das Bistum soll vorangetrieben werden
      • Forderung nach festen Stellen eines oder einer Beauftragten für den Klima- und Umweltschutz.
      • Die Qualifizierung der Mitarbeitenden im Bistum für die verschiedenen Felder, in denen Klima- und Umweltschutz nötig und möglich ist
      • Die Förderung der öko-sozialen Entwicklung des Bistums, die in den Struktur des Bistums verankert werden soll, etwa auch mit einer Verankerung in den neuen pastoralen Räumen und in der Umsetzung der DBK-Handlungsempfehlungen „Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag“ im Bistum.
    • Besprochen wurde der Stand der Bekanntheit und der Anwendung der ökologischen Leitlinien. Die Leitlinien waren 2017 vom Bischof in Kraft gesetzt worden, die Ausführungsbestimmungen Anfang 2019. Eine Abfrage zu ersten Erfahrungswerten mit der Umsetzung der Ökologischen Leitlinien und den Handlungsanweisungen wurde 2020 gestartet, in der Zwischenzeit abgeschlossen und soll jetzt ausgewertet werden.
    • Folgende Berichte gaben Mitglieder der DKU ab:
      • Nachgang zu der Demo „Wir haben es satt“ Ende August in Koblenz hat sich ein Dialog zwischen KLB und einzelnen Landwirten entwickelt, der 2021 fortgeführt werden soll.
      • Die Beteiligung am Projekt „Welt fairändern“ wird derzeit von der Abteilung Jugend geprüft.
      • Am 13. und 14. Oktober war in Fulda die jüngste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Bistümer (AGU), an der für das Bistum Trier die Klimaschutzmanagerin Charlotte Kleinwächter teilnahm. Thematisiert wurden insbesondere die Berichte der einzelnen Bistümer an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK). Weiterhin wurde in der AGU das Ziel klimaneutraler Diözesen diskutiert. Im kommenden Jahr soll, wie alle vier Jahre, die Jahrestagung der AGU ökumenisch stattfinden.
      • Vorgestellt wurde das Schullandprojekt „Hilfe für den Wald“, initiiert vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz und dem Forstamt Neuhäusel. Nach einem dritten Aktionstag soll die „Baumpflanzaktion“ konzeptionell weiterentwickelt werden.
      • Die Konferenz Weltkirche auf Bundesebene hat befürwortet, dass das ökumenische Netz für Klimagerechtigkeit für zwei weitere Jahre unterstützt und realisiert wird.
      • Für einen „ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ wurden erste Planung vorgestellt. Dieser Pilgerweg soll von Mitte August bis Ende Oktober 2021 von Polen nach Glasgow zur UN-Klimakonferenz führen soll.
      • Vorgestellt wurde die Idee für ein mögliches Leuchtturmprojekt „Verzicht auf die Außenbeleuchtung von Kirchen/Kirchtürmen“, welche bei der kommenden Sitzung ausführlich besprochen werden soll.
      • Als nächstes, größeres Projekt der DKU steht für das kommende Jahr die Verleihung des Umweltpreises an. Geplant ist sie für den Freitag, 23. April 2021, im Rahmen der Heilig-Rock-Tage. Die Verleihung wird vorgenommen werden von Bischof Dr. Stephan Ackermann.
  • Termine DKU in 2021

    • 13. Januar - DKU-Sitzung
      Geplant ist ein Gespräch mit dem Generalvikar. Weiter Themen werden sein: Zielematrix der DKU, Stand der Rückläufe zur Befragung hinsichtlich der Anwendung/Bekanntheit der ökologischen Leitlinien, Leuchtturmprojekt „Einstellungs- und Verhaltensveränderung durch den Verzicht auf Außenbeleuchtung von Kirchtürmen“), Klimaschutzberichte der Bistümer für die DBK, Sichtung und Nutzung der Materialien zu den Klimaschutzberichten durch die DKU, Umsetzung Ökologische Leitlinien
    • 23. oder 25. März - DKU-Sitzung
      Schwerpunktthema:  Fortbildung
    • 23. April - Verleihung Umweltpreis
    • 8. Juni - DKU-Sitzung (Videokonferenz)
      Schwerpunkt: Planung mit Blick auf die Schöpfungszeit