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Bistum Trier: Dr. Gundo Lames ist tot

Geistige Weite und kreative Spiritualität

Trier – Dr. Gundo Lames ist tot. Der langjährige Leiter des Strategiebereichs „Ziele und Entwicklung“ im Bischöflichen Generalvikariat Trier starb am Morgen des 1. April nach schwerer Krankheit. Er wurde 62 Jahre alt. Mit Bischof Dr. Stephan Ackermann und Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg trauert die ganze Dienstgemeinschaft des Bischöflichen Generalvikariates um ihren Kollegen und Weggefährten. „Mit dem Tod von Gundo Lames verliert das Bistum Trier eine visionäre Führungskraft, der mit unbändiger Energie bis in seine letzten Lebenstage hinein starke und auf Zukunft gerichtete Impulse gesetzt hat. Seine eigene Begeisterung für seine Ideen und Gedanken war ansteckend“, würdigt Generalvikar von Plettenberg den Verstorbenen. Dr. Gundo Lames war auch mit großem Engagement Förderer der Diözesankommission für Umweltfragen, zuletzt als ihr kommissarischer Leiter.

„Vorwärts-Denker“ mit Entdeckerfreude

Plettenberg beschreibt in seinem Nachruf Gundo Lames als „Vorwärts-Denker - mal antreibend und ermutigend, mal querdenkend und in Frage stellend, mal mahnend“. Die Idee, dem Synodenschlussdokument den Untertitel „Schritte in die Zukunft wagen“ zu geben, kam von Lames. „Sein Mut zur Innovation war nicht irgendeiner willkürlichen Laune geschuldet, sondern der genauen Beobachtung der je aktuellen Herausforderungen, vor denen die Kirche in ihrem gesellschaftlichen Umfeld steht“, schreibt der Generalvikar. Geistige Weite und menschliche Offenheit in Verbindung mit einer kreativen Spiritualität seien seine Markenzeichen gewesen. „Nicht den ausgetretenen und gewohnten Wegen galt sein besonderes Interesse. Vielmehr wagte er sich mit Neugier und Entdeckerfreude dem Fremden zu, um daraus Impulse abzuleiten für neue Formen kirchlichen Lebens bei uns.“

Arbeit in der langfristigen Perspektive

In der Leitung des Strategiebereiches „Ziele und Entwicklung“ sei es ihm darum gegangen, zielgerichtete Prozesse anzustoßen. Dabei habe er die langfristige Perspektive bevorzugt und stets darauf gedrängt, ab und zu inne zu halten, um auf den vergangenen Weg zu reflektieren und zu prüfen, ob man noch auf dem zielführenden Weg ist. „Wer mit ihm zusammen gearbeitet hat, musste mit ihm ringen. Er liebte die Kontroverse und die Auseinandersetzung um der guten Sache willen. Qualität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit waren dabei für ihn die wesentlichen Kriterien“, schreibt von Plettenberg.

Bischof und Generalvikar bitten um das Gebet für den Verstorbenen, seine Familie und alle, die um ihn trauern. In der Ostkrypta des Trierer Doms liegt ab dem 2. April bei einem Foto von Gundo Lames ein Kondolenzbuch aus. Sobald es wieder möglich ist, werde es einen öffentlichen Gedenkgottesdienst für den Verstorbenen geben, kündigte von Plettenberg an.

Theologe, pastoraler Planer, Synodaler

Gundo Lames wurde 1957 geboren. Der Diplom-Theologe, der auch Studien in Philosophie und Soziologie sowie Ausbildungen in systemischer Organisationsberatung, Konfliktmanagement, Projektmanagement und Psychodrama absolvierte, war Mitglied der Bistumssynode 2013-2016 und hatte den Umsetzungsprozess maßgeblich mit gesteuert. Nach dem Studium hatte Lames zunächst als Erziehungshelfer im Eduardstift Helenenberg und in der Katholischen Auslandsseelsorge Türkei – Irak gearbeitet, bevor er ab August 1988 als Pastoralreferent in den Dienst des Bistums Trier eintrat. Bis 1992 arbeitete er im Pfarrverband Saarbrücken und als Religionslehrer an der Gesamtschule „Bellevue“. Zwischen 1992 und 1998 war er als wissenschaftlicher Assistent an der Theologischen Fakultät Trier tätig; 1998 wurde er in Trier zum Doktor der Theologie promoviert. Danach arbeitete er in der Gemeindeberatung des Bistums, bevor er 2001 Leitungsfunktionen im Bereich „Pastorale Planung“ übernahm.  Mit Wirkung vom 1. Dezember 2004 wurde ihm die Leitung der damaligen Abteilung 1 „Grundsatzfragen“ und die Aufgabe des Stellvertretenden Leiters der Hauptabteilung 2 „Pastorale Dienste“ im Generalvikariat Trier übertragen. Seit dem 1. November 2006 hatte er den Strategiebereich „Ziele und Entwicklung“ im BGV geleitet.

(JR)    

Empfehlung für die Temperierung in Gemeindehäusern, Kitas und Kirchen, die wegen Corona geschlossen wurden.

Nachdem die Gemeindehäuser und Kitas geschlossen wurden und die Zusammenkunft zu Gottesdiensten in Kirchen verboten ist, bitten wir darum, die Heizungen entsprechend herunterzufahren.

  • In Gemeindehäusern sollte die Absenktemperatur auf Frostschutz verringert werden.
  • Auch in Kirchen die Heizung auf Frostschutz oder 5 – max. 8°C einstellen, da die sonntäglichen Aufheizungen ja nicht erforderlich sind.
  • Besonders wichtig ist: Kirchen nicht lüften, wenn draußen die Frühlingsluft wärmer wird! (Die warme Luft von außen kann mehr Wasser speichern, das an den kalten Kirchenwänden sofort kondensieren würde und zu Feuchteschäden führen kann.)
  • In Zeitschaltuhren oder Wochenprogrammen bitte die Aufheizzeiten für Veranstaltungen und Gottesdienste entfernen.
  • Je nach Verlauf der Witterung kann auch ein frühzeitiger Umstieg auf den Sommermodus oder die Abschaltung der Heizung erwogen werden.
  • Diese Maßnahmen schonen die Schöpfung, senken den Energieverbrauch und sparen Kosten. Wir danken für Ihre Unterstützung.

TIPP: Notieren Sie alle Veränderungen, die Sie vorgenommen haben. Und informieren Sie die Personen, die mit Ihnen für die Gebäude verantwortlich sind. Das stellt sicher, dass alle Gebäude rasch wieder bereit sind, wenn der Normalbetrieb hoffentlich bald wieder beginnen kann.

Und für Profis:
Erfassen sie regelmäßig die Energieverbräuche ihrer Gebäude? Dann empfiehlt sich jetzt ein außerplanmäßiges Ablesen aller Zählerstände. Machen Sie das auch, wenn der Betrieb wieder losgeht. Dann können Sie die Ruhepause bei der Beurteilung der Energieverbräuche berücksichtigen.

Klimainitiative sucht die ältesten Heizungspumpen

Alte Heizungspumpen sind oft überdimensioniert. Sie verbrauchen deshalb unnötig viel Strom, was letztendlich zu überhöhten Kosten führt. Der Austausch von älteren Pumpen gegen moderne Hocheffizienzpumpen wird derzeit noch vom Bund gefördert. Deshalb schreibt die Klimainitiative einen Wettbewerb aus, um die ältesten Heizungspumpen im Bistum ausfindig zu machen. Details zum Wettbewerb finden Sie im Flyer, den Sie hier herunterladen können.

Bistum Trier lobt diözesanen Umweltpreis aus

Die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) verleiht den Umweltpreis seit 1996. Damit möchte die DKU das Engagement des Bistums für Umweltfragen fördern und sichtbar machen. Der Veränderungswille für neue, umweltgerechtere Wege soll angeregt werden. Viele junge Menschen beschäftigen sich mit Umweltfragen und engagieren sich für den Klimaschutz. Das Bistum Trier möchte ermutigen, dieses Engagement fortzusetzen und zu verstärken. Daher richtet sich der Umweltpreis 2020 speziell an junge Menschen im Bistum Trier.

Hier die Ausschreibung und hier der Bewerbungsbogen