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Online-Veranstaltung am 15. Dezember

Glasgow, das Klima und die Kirche

Trier - Dass Weltklimakonferenzen etwas mit Kirche zu tun haben, sollte spätestens seit 2015 und der Konferenz in Paris deutlich geworden sein: Papst Franziskus hatte in deren Vorfeld mit der Enzyklika Laudato Si´ erstmals ein päpstliches Lehrschreiben zu Umweltfragen veröffentlicht. Auch zur COP 26 in Glasgow hatte er sich zu Wort gemeldet: "Die Zeit läuft davon; wir dürfen diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen, sonst müssen wir uns Gottes Urteil stellen, weil wir es versäumt haben, treue Bewahrer der Erde zu sein, die er uns anvertraut hat". Die Evangelische Kirche in Deutschland hat mit der Schrift  “Geliehen ist der Stern, auf dem wir leben”  im Jahr 2018 die Agenda 2030 als Herausforderung für die Kirchen anerkannt. Die Kirchen, zudem durch die Flutkatastrophe dieses Sommers aufgerüttelt, denken und diskutieren inzwischen gemeinsam über ihre Verantwortung und ihre Möglichkeiten.

Christoph Bals, Theologe und politischer Geschäftsführer der Umweltorganisation Germanwatch, war als Beobachter auch in Glasgow wieder dabei. Bei der Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung am Mittwoch, 15.12.2021, 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr wird er einen Überblick über die Beschlüsse geben, um anschließend über die Bedeutung und die Konsequenzen der Konferenz für die Kirche ins Gespräch zu kommen.

Den Flyer zur Veranstaltung gibt es hier.

Die Anmeldung zur Online-Veranstaltung geschieht unter www.anmelden-<wbr />keb.de/59650. Die Zugangsdaten werden Ihnen kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.


Trier - Das Klimasschutzmanagement im Bistum Trier hat seine Energiedaten auf einer neuen Internet-Seite gebündelt. Unter https://www.energiebericht.bistum-trier.de werden die wichtigsten Zahlen bezogen auf den Energieverbrauch der rd. 3000 Gebäude sowie die Treibhausgas-Emissionen der Bereiche Immobilien und Mobilität zusammengeführt. Gleichzeitig löst diese Seite den Energiebericht ab, der zuletzt alle zwei Jahre in gedruckter Form erschienen war. Das Klimasschutzmanagement verspricht sich dadurch eine höhere Transparenz und Aktualität verbunden mit einer Einsparung von Ressoucen.


Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der DBK

Bewahrung der Schöpfung als kirchliche Aufgabe

Trier – Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat erstmalig eine Dokumentation über den Stand des Schöpfungsengagements in den deutschen (Erz-)Bistümern vorgelegt. „Die sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft hat Fahrt aufgenommen. Die Kirche möchte sich hier nach Kräften einbringen“, schreibt Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der DBK, im Vorwort. Auch das Bistum Trier legt darin Rechenschaft über sein Umweltengagement ab. Die neue Arbeitshilfe mit dem Titel „Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021“ gibt Auskunft darüber, wie die katholische Kirche in Deutschland Nachhaltigkeit fördert und zu einem sozial-ökologischen Wandel beiträgt.

„Seit Langem ist die Bewahrung der Schöpfung für uns eine wichtige Aufgabe“, kommentiert der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, den Bericht. Er verweist auf die bereits 1991 gegründete Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) und auch darauf, dass vor 17 Jahren ökologische Leitlinien für das Bistum verabschiedet , in der Zwischenzeit aktualisiert und um konkrete Handlungsanweisungen ergänzt wurden. Neben der DKU sei es die bistumsweite Klimainitiative „Energiebewusst“, die auch die Kirchengemeinden in die Bemühung um den Schutz der Umwelt miteinbeziehe, erläutert von Plettenberg. Hinzukomme der Themenschwerpunkt Schöpfung in der katholischen Erwachsenenbildung und seit 2016 eine Klimaschutzmanagerin, die das Schöpfungshandeln des Bistums mitprägen und vorantreiben.

„Das Bistum Trier hatte sich zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren“, betont von Plettenberg. Dabei werden diese Emissionen vor allem durch die über 3.000 Gebäude verursacht. Bei Bauprojekten würden die Vorgaben des Bistums und die gesetzlich geltenden Vorschriften durch die Handlungsanweisungen der ökologischen Leitlinien ergänzt. „Unsere Bauabteilung sowie externe Ingenieurbüros beraten die Kirchengemeinden entsprechend bei den Fragen des Klimaschutzes.“ Auch habe das Bistum vor drei Jahren entschieden, Photovoltaikanlagen auf Schulen und anderen Bistumsgebäuden in Kooperation mit einer Energiegenossenschaft zu realisieren. Im vergangenen Jahr konnten so knapp 1.000 m² eingerichtet werden, die jährlich bis zu 165.000 Kilowattstunden Strom liefern und damit fast 96 Tonnen CO2 einsparen können. „Ein großes Klimaschutzprojekt ist auch die neue Pellet-Gas-Hybridheizung für das Museum am Dom, die im laufenden Jahr fertiggestellt wurde und bis zu 70 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen soll“, berichtet der Generalvikar.

Der Bericht der DBK legt das kirchliche Engagement in Liturgie und Verkündigung, Bildung, Gebäudemanagement, Mobilität und nachhaltiges Wirtschaften dar. Zudem werden die Aktivitäten in den einzelnen (Erz-)Bistümern und in katholischen Organisationen wie dem Deutschen Caritasverband, der Deutschen Ordensobernkonferenz, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und den weltkirchlichen Hilfswerken vorgestellt. Ziel der Veröffentlichung ist unter anderem, einen vertieften Austausch über das Schöpfungsengagement zwischen den (Erz-) Bistümern und Organisationen anzuregen.

Hinweise: Das Dokument „Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz“ ist in der Reihe „Arbeitshilfen Nr. 327“ erschienen. Als Download erhältlich unter: https://www.dbk-shop.de/. Über das Umwelt-Engagement des Bistum Trier informiert: www.umwelt.bistum-trier.de


Kolleginnen und Kollegen werben für mehr Klimaschutz

Trier/bistumsweit - In der Schöpfungszeit haben mehrere Kolleginnen und Kollegen für mehr Klimaschutz und mehr Nachhaltigkeit geworben und auch eigene Projekte vorgestellt. Hier stellen wir alle diese guten Ideen für Sie nochmal zusammen.

Überblick über unsere Klima-Memes


Weniger Licht an Kirchtürmen - Leuchtturm-Projekt der DKU für 2021/2022

Die Diözesankommission für Umweltfragen im Bistum Trier (DKU) ruft jährlich ein Leuchtturm-Projekt zu den ökologischen Leitlinien aus. Also ein Vorhaben, das eine Signalwirkung für Folgevorhaben haben und im besten Fall zu Richtungsänderungen oder Neuausrichtungen führen soll.

Wir laden Kirchengemeinden zum Mitmachen ein!

Nacht für Nacht werden Kirchentürme deutschlandweit angestrahlt und wie ein Flächennetzwerk in das Lichtermeer der Nacht hineingestellt. Das verbraucht Strom und verursacht CO2. Die Folge der nächtlichen Gebäudebeleuchtung ist auch der ökologisch schädliche, nach oben in die Biosphäre abgestrahlte oder reflektierte Anteil künstlichen Lichts. Nachtaktive Insekten werden von künstlichen Lichtquellen angelockt, verenden an der Lichtquelle oder werden dort Opfer von Fressfeinden. Ein solches Verhalten der Insekten an Lichtquellen – beginnend als Anlockung und endend mit dem Tod der Tiere – wird als „Staubsaugereffekt“ bezeichnet. Milliarden von Insekten verlassen durch den Staubsaugereffekt ihren eigentlichen Lebensraum und können dort nicht mehr der Nahrungs- und Partnersuche nachgehen. Lichtverschmutzung ist daher ein ernstzunehmendes Problem für die Artenvielfalt, den Naturschutz und ein Grund für das Insektensterben.

Was können Sie tun? Mehr dazu auf unserer Sonderseite

Sie wollen für die Initiative werben? Hier gibt es den Flyer dazu