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Mitmachprojekt 2022 der DKU

Workshop: Unser Kirchturm – ein Ausrufezeichen für die Schöpfung!

Die DKU bietet an einen Online-Workshop (Flyer zum Online-Workshop) für Interessierte aus Pfarreien: Engagierte für Schöpfungsthemen / Mitglieder der Verwaltungs- und PGR-Räte / Eine-Welt- und Bolivien-Initiativen / Energiebeauftragte / Mitglieder Pastoralteams

am 25. Januar, von 19.30 bis 21.30 Uhr

Mit dem Projekt „Unser Kirchturm – ein Ausrufezeichen für die Schöpfung!“ wollen wir Interessierte in Pfarrgemeinden einladen, eine besondere Schöpfungsinitiative an ihrem Ort zu starten.

Die Sorge um die Schöpfung, das Engagement gegen Klimawandel und für eine Zukunft in allen Teilen der Erde gehören zu den Themen, die immer mehr Menschen bewegen. Mit diesem Leuchtturmprojekt lädt die Umweltkommission ein, eine konkrete Initiative in der eigenen Pfarrei zu starten und so für die Schöpfung ein „Ausrufezeichen“ zu setzen. Ansatzpunkte der Initiative sind die Themen Licht, Nacht und Energie, Artenreichtum und globales Handeln, konkretes Tun und „davon reden!“.  In seiner Enzyklika „Laudato sí“ hat Papst Franziskus die Sorge um die Schöpfung als Sorge um das gemeinsame Haus betont. Gott hat die Welt für alle erschaffen. Der ökologische Ansatz und die diakonische Verantwortung, der Schutz der Mitgeschöpfe und die Sorge um Gerechtigkeit gehören zusammen.

Der Workshop will Anstöße zu eigenen Initiativen geben. Optimal ist es, wenn sich zur Gestaltung der Aktion ein kleines Team in einer Gemeinde findet und nach dem Workshop entscheidet, wie sie „ihr“ Vorhaben ‚um den Kirchturm herum‘ angehen wollen.

Es wäre toll, wenn sich 10 Teams finden, die bis in den Herbst das Leuchtturmprojekt an ihrem Ort gestalten.

Herzliche Einladung, am Info-Abend per Video teilzunehmen und das Projekt gemeinsam ‚einzuläuten‘. Bitte sprechen Sie Menschen in ihrer Gemeinde an, mit Ihnen teilzunehmen und sich das Vorhaben und die konkreten Handlungsmöglichkeiten näher erläutern zu lassen.

Programm

  • 19.30 Uhr – Beginn mit einem geistlichen Impuls
  • Vorstellung der Leuchtturm-Initiative 2021/22 – Anknüpfungspunkte in den Pfarreien

Impulsreferate

  • CO2-Reduktion –.konkrete Schritte in der Perspektive „Klimagerechtigkeit“; mit Friedbert Ritter, Leiter des Forstamts Neuhäusel
  • Ausgebrummt und abgeschaltet? – Artenvielfalt rund um den Kirchturm; mit Bernd Schumacher, Studiendirektor Alfred-Delp Schule Hargesheim
  • Doppelt gewinnen! Miteinander für Schöpfung und Klima bei uns und in Bolivien; Ludwig Kuhn, Leiter Diözesanstelle Weltkirche

Arbeitsgruppen zu Handlungsmöglichkeiten im Projekt

  • mehr Nacht, mehr Leben - Insekten–Reichtum und Artenvielfalt; mit Bernd Schumacher
  • Weniger Energie - weniger Klimawandel; mit Friedbert Ritter
  • Initiativen für Aufforstung und alternative Energien in Bolivien und wir!; mit Ludwig Kuhn
  • „… und davon reden!“ – berichten, Hintergründe aufzeigen, Impulse geben; mit Stefan Schneider, Kommunikation und Medien im Bischöflichen Generalvikariat

Sie können sich online anmelden. Anmeldeschluss: 23. Januar 2022 / Kurs-ID: 60035 / Maximale Teilnehmerzahl: 40 

Jetzt anmelden!

Das Anmeldeformular öffnet sich in einem neuen Fenster. Die Zugangsdaten zum Online-Workshop erhalten Sie nach Anmeldung

Veranstalter: Diözesankommission für Umweltfragen / Bischöfliches Generalvikariat Trier / Strategiebereich 1 "Ziele und Entwicklung" / Mustorstraße 2, 54290 Trier / Tel. (0651) 7105 256 / umweltkommission@bistum-trier.de


Trier - Das Klimasschutzmanagement im Bistum Trier hat seine Energiedaten auf einer neuen Internet-Seite gebündelt. Unter https://www.energiebericht.bistum-trier.de werden die wichtigsten Zahlen bezogen auf den Energieverbrauch der rd. 3000 Gebäude sowie die Treibhausgas-Emissionen der Bereiche Immobilien und Mobilität zusammengeführt. Gleichzeitig löst diese Seite den Energiebericht ab, der zuletzt alle zwei Jahre in gedruckter Form erschienen war. Das Klimasschutzmanagement verspricht sich dadurch eine höhere Transparenz und Aktualität verbunden mit einer Einsparung von Ressoucen.


Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der DBK

Bewahrung der Schöpfung als kirchliche Aufgabe

Trier – Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat erstmalig eine Dokumentation über den Stand des Schöpfungsengagements in den deutschen (Erz-)Bistümern vorgelegt. „Die sozial-ökologische Transformation der Gesellschaft hat Fahrt aufgenommen. Die Kirche möchte sich hier nach Kräften einbringen“, schreibt Bischof Dr. Georg Bätzing, Vorsitzender der DBK, im Vorwort. Auch das Bistum Trier legt darin Rechenschaft über sein Umweltengagement ab. Die neue Arbeitshilfe mit dem Titel „Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021“ gibt Auskunft darüber, wie die katholische Kirche in Deutschland Nachhaltigkeit fördert und zu einem sozial-ökologischen Wandel beiträgt.

„Seit Langem ist die Bewahrung der Schöpfung für uns eine wichtige Aufgabe“, kommentiert der Generalvikar des Bistums Trier, Dr. Ulrich Graf von Plettenberg, den Bericht. Er verweist auf die bereits 1991 gegründete Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) und auch darauf, dass vor 17 Jahren ökologische Leitlinien für das Bistum verabschiedet , in der Zwischenzeit aktualisiert und um konkrete Handlungsanweisungen ergänzt wurden. Neben der DKU sei es die bistumsweite Klimainitiative „Energiebewusst“, die auch die Kirchengemeinden in die Bemühung um den Schutz der Umwelt miteinbeziehe, erläutert von Plettenberg. Hinzukomme der Themenschwerpunkt Schöpfung in der katholischen Erwachsenenbildung und seit 2016 eine Klimaschutzmanagerin, die das Schöpfungshandeln des Bistums mitprägen und vorantreiben.

„Das Bistum Trier hatte sich zum Ziel gesetzt, seine CO2-Emissionen nachhaltig zu reduzieren“, betont von Plettenberg. Dabei werden diese Emissionen vor allem durch die über 3.000 Gebäude verursacht. Bei Bauprojekten würden die Vorgaben des Bistums und die gesetzlich geltenden Vorschriften durch die Handlungsanweisungen der ökologischen Leitlinien ergänzt. „Unsere Bauabteilung sowie externe Ingenieurbüros beraten die Kirchengemeinden entsprechend bei den Fragen des Klimaschutzes.“ Auch habe das Bistum vor drei Jahren entschieden, Photovoltaikanlagen auf Schulen und anderen Bistumsgebäuden in Kooperation mit einer Energiegenossenschaft zu realisieren. Im vergangenen Jahr konnten so knapp 1.000 m² eingerichtet werden, die jährlich bis zu 165.000 Kilowattstunden Strom liefern und damit fast 96 Tonnen CO2 einsparen können. „Ein großes Klimaschutzprojekt ist auch die neue Pellet-Gas-Hybridheizung für das Museum am Dom, die im laufenden Jahr fertiggestellt wurde und bis zu 70 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen soll“, berichtet der Generalvikar.

Der Bericht der DBK legt das kirchliche Engagement in Liturgie und Verkündigung, Bildung, Gebäudemanagement, Mobilität und nachhaltiges Wirtschaften dar. Zudem werden die Aktivitäten in den einzelnen (Erz-)Bistümern und in katholischen Organisationen wie dem Deutschen Caritasverband, der Deutschen Ordensobernkonferenz, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken und den weltkirchlichen Hilfswerken vorgestellt. Ziel der Veröffentlichung ist unter anderem, einen vertieften Austausch über das Schöpfungsengagement zwischen den (Erz-) Bistümern und Organisationen anzuregen.

Hinweise: Das Dokument „Unser Einsatz für die Zukunft der Schöpfung – Klima- und Umweltschutzbericht 2021 der Deutschen Bischofskonferenz“ ist in der Reihe „Arbeitshilfen Nr. 327“ erschienen. Als Download erhältlich unter: https://www.dbk-shop.de/. Über das Umwelt-Engagement des Bistum Trier informiert: www.umwelt.bistum-trier.de