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Umweltpreis 2020

"Klimaschutz geht alle an"         

Viele junge Menschen beschäftigen sich mit Umweltfragen und engagieren sich für den Klimaschutz.
Daher richtete sich der Umweltpreis 2020 speziell an junge Menschen im Bistum Trier.

Bewerben konnten sich katholische Kinder- und Jugendgruppen, Jugendverbände, Kitas, Horte und Schulen in katholischer Trägerschaft, sowie Jugendhilfeeinrichtungen, Offene Einrichtungen, Mehrgenerationenhäuser und Familienbildungsstätten des Bistums und der Caritas. Dreizehn Bewerbungen wurden eingereicht, von denen sieben Institutionen eine Auszeichnung erhielten.

Hier geht es zum Bericht der Pressestelle
Hier stellen wir die 13 Bewerberinnen und Bewerber vor.
Zudem stellen sich hier die Institutionen in einem Video vor.

  • Kita Heilige Familie Winterbach (1. Preis)

    Name der Institution: Kita Heilige Familie Winterbach (1.Preis)
    Projektname: natürlich Leben - natürlich Wachsen!

    Als „Anerkannter Bewegungskindergarten“ sieht die Kindertagesstätte Heilige Familie Winterbach die Bereiche Gesundheit und Natur als eine wichtige Grundlage eines achtsamen Umgangs mit sich selbst, anderen Menschen, Lebewesen und der Umwelt an.
    Durch verschiedene Projekte, unter Anderem im Bereich Kräuterkunde, werden die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz kindgerecht behandelt und in der Praxis umgesetzt.
    Im Frühjahr 2020 wurde für das Außengelände der Kindertagesstätte ein Hühnerstall gebaut und Zwerghuhn- Küken ausgebrütet. Zudem wurde ein Natur- und Sinnesgarten angelegt. In naher Zukunft sollen sich dort Wildbienen ansiedeln, indem Schmetterlingssträucher und allgemeine Insektennutzpflanzen gepflanzt werden.
    Durch die bisherigen Angebote und die in Planung befindlichen Projekte erleben die Kinder einen konkreteren Bezug zur Natur. Der Kita heilige Familie Winterbach ist es besonders wichtig, den Kindern ihrer Einrichtung ein Bewusstsein für die Gaben der Natur und ihre Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten zu vermitteln.
    Gemeinsam können sie so ihren Beitrag zur Erhaltung unserer Mutter Erde leisten.

    Link zur KiTa Heilige Familie Winterbach

  • Kita St. Bartholomäus Klarenthal (2. Preis)

    Name der Institution: Kita St. Bartholomäus Klarenthal
    Projektname: „Vom Urwald zur ökologischen Kita- Oase“


    Die gelebte Bauernhofpädagogik der katholischen Kita St. Bartholomäus in Klarenthal
    ermöglicht den Kindern, Lernprozesse an realen, für sie authentischen Situationen und
    Begegnungen zu erfahren. Die täglich notwendigen Prozesse, wie das Füttern und
    Versorgen der Tiere und die Pflege des Gartens bieten eine unendliche Fülle an Themen.
    Nichts muss künstlich installiert werden, die Kindertagesstätte kann aus dem Vollen
    schöpfen, täglich aufs Neue!
    Dadurch entwickeln die Kinder ein viel intensiveres Verständnis für den Naturkreislauf und
    die Jahreszeiten. Ziel ist es, Kompetenzen und Wissen über natürliche Lebensräume und
    den Naturkreislauf aufzubauen, um im Sinne der nachhaltigen Entwicklung handeln zu
    können.
    Die praktischen Begegnungen mit den Tieren und Pflanzen auf dem Außengelände der Kita
    lassen eine wichtige emotionale Bindung entstehen. Diese wichtige Bindung bildet die Basis
    für einen achtsamen Umgang mit der Natur und den Tieren. Damit ist ein kleiner Schritt zum
    bewussten Umgang mit Gottes wunderbarer Schöpfung gelungen. Der kritische Umgang mit
    Lebensmitteln durch Fragen zur Herkunft, Zubereitung sowie der Resteverwertung ist ein
    weiterer wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Bildung der Kindertagesstätte St.
    Bartholomäus in Klarenthal.

    Link zur KiTa St. Bartholomäus Klarenthal

  • Kita St. Martin Trier (2. Preis)

    Name der Institution: Kita St. Martin
    Projektname: "Klimaschutz geht alle an" - unser Draußentag trägt Früchte!

     

    Aus dem Wunsch heraus, den Kindern Ihrer Einrichtung vielfältige Naturerfahrungen zu ermöglichen, entstand im Frühling 2011 die Idee, einen zusätzlichen Spiel- und Erfahrungsraum regelmäßig auf dem Außengelände der Kita St. Martin anzubieten.
    Kinder spielen gerne draußen, auch bei schlechtem Wetter. Es macht ihnen Spaß, durch Pfützen zu stampfen, Erdhügel hinunter zu rutschen oder sich im Laub zu wälzen. Der Forscher- und Experimentierdrang sowie Fantasie und Kreativität werden durch die natürlichen Gegebenheiten im Außenbereich ausgelebt.
    Der achtsame Umgang mit der Natur und ihren Lebewesen sowie den Wechsel der Jahreszeiten erleben die Kinder der Kita St. Martin gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern. Darunter werden stets die Interessen und Wünsche der Kinder aufgegriffen.Das ganze Jahr über kümmern sich die Kinder z.B. um den Garten und das Hochbeet. Dabei lernen sie den Wechsel der Jahreszeiten und die damit verbundenen abwechslungsreichen Tätigkeiten kennen.
    Die Kinder übernehmen Verantwortung für die Pflege der Pflanzen und entwickeln Geduld und Ausdauer, aber auch kontinuierliche Schaffenskraft. Daraus entsteht eine Wertschätzung ihrer Arbeit und des Endproduktes. Als katholische Kindertagesstätte spielt das Thema Nachhaltigkeit und somit die Bewahrung der Schöpfung auch in unserem religiösen Konzept eine zentrale Rolle. Werte wie Ehrfurcht vor dem Leben in all seinen Erscheinungsformen und christliche Nächstenliebe sind für uns als Einrichtung der Barmherzigen Brüder Trier Motivation und Antrieb zugleich.

    Link zur KiTa St. Martin Trier

  • BBS Heinrich- Haus (4. Preis)

    Name der Institution: BBS Heinrich- Haus
    Projektname: Bewahrung der Schöpfung - Lernen durch Engagement: Azubis des Berufsbildungswerks Neuwied helfen der Jugendfreizeitstätte Kelberg bei der nachhaltigen Entwicklung

    Schwerpunktthema des Projektes „Bewahrung der Schöpfung“ war die Erstellung einer Fassadendämmung aus regionalen Werkstoffen und der Austausch energiefressender Glühbirnen durch LED-Leuchtmittel, um den Energieverbrauch der Freizeitstätte deutlich zu senken.
    Das Haus wird jedes Jahr von ca. 1500 Kindern und Jugendlichen besucht. Darunter viele kirchliche Gruppen, die über die durchgeführten Energiesparmaßnahmen informiert werden.
    „Im Mittelpunkt der Mensch“ ist die Überschrift des Leitbildes des Heinrich-Hauses in Neuwied, zu dem auch die BBS Heinrich-Haus gehört. Die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen werden ernst genommen, – dazu gehört auch eine saubere Umwelt und eine intakte Natur.
    Die Schülerinnen und Schüler erleben, dass soziales Engagement der Umwelt nutzt und sich selbst sowie anderen Menschen Freude bereitet. Darüber hinaus lernen sie im Zusammenleben und –arbeiten in der Gruppe soziales Verhalten und können ihre berufliche Fachkompetenz erweitern. Insgesamt wurden 40 Auszubildende für die Themen Klimaschutz, Ressourcenschonung, Energieverbrauch und Energieeffizienz sensibilisiert. Des Weiteren vermittelte das Projekt viele weitere berufliche Fachkenntnisse zu den Themengebieten Wärmeschutz, Energieverbrauch und Energieeffizienz.

    Link zur BBS Heinrich-Haus

  • Maria- Grünewald- Schule Wittlich (4. Preis)

    Name der Institution: Maria- Grünewald- Schule Wittlich
    Projektname: „Die Schöpfung - Staunen und bewahren!“ Naturbaustelle der Maria-Grünewald-Schule

    Die 2011 in Kooperation mit dem Ethikkurs der Kurfürst Balduin Realschule Wittlich geschaffene Naturbaustelle wurde in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Aktuell bietet dieser Ort ein vielfältiges Angebot: Schulgarten, Kompostbehälter, Hochbeete, Gartenhaus als „Grünes Klassenzimmer“, Geräteschuppen, Grillstelle, Weidentippi, Barfußpfad, Lehmofen, Insektenhotel sowie Blumenbeete, schattenspendende Bäume und eine Naturwiese. Eine selbst gebaute Bank lädt zum Entspannen und Genießen ein. In unmittelbarer Nähe der Naturbaustelle ist 2019 eine große Blütenwiese angelegt worden, die auch in diesem Jahr wieder viele Insekten anlockt und mit ihren Blumen erfreut. Die Naturbaustelle wird von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften regelmäßig als Lernort in der Natur genutzt. Dadurch übernimmt die Schulgemeinschaft der Maria- Grünewald- Schule Verantwortung für bestimmte Bereiche des Außengeländes, wie zum Beispiel für den Garten oder die Hochbeete.

    Maria Günewald Förderschule

  • Schöpfungsjugend (Privatinitiative, 6. Preis)


    Name der Institution: Schöpfungsjugend (Privatinitiative)
    Projektname: „Schöpfungsjugend“ plant Pflanzentausch-kauf-info-Börse „Bäumchen wechsel dich!“

    Bad Neuenahr rüstet sich auf die Landesgartenschau 2022. Im Sommer 2020 fand sich eine Gruppe von ca. 18 Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren zusammen, die sich ausdrücklich für den Arten und Umweltschutz stark macht.
    Sie sind kirchlich engagiert, nicht verbandlich gebunden und nehmen Artenvielfalt und Umweltschutz vor der Haustüre in den Blick.
    Nun planen sie regelmäßige Treffen und Aktivitäten zu Umweltthemen und dem Themenkomplex „Bewahrung der Schöpfung“. In ihrem Engagement werden sie vom Dekanat Ahr-Eifel, aber auch Eltern unterstützt und begleitet. So sind Kontinuität und organisatorisches Know- how gewährleistet. „Bäumchen wechsel“ soll nun ein weiteres „Großprojekt“ werden und zugleich Auftakt für regelmäßigere Treffen und Aktivitäten. Dahinter verbirgt sich eine Pflanzentauschbörse. Diese nimmt den Hausbesitzer an die Hand und erleichtert Artenschutz und insektenfreundliche Gärten sofort:
    Hobbygärtner erhalten ein Forum, Pflanzen zu tauschen und sich mit Fachwissen und Erfahrungen auszutauschen. So kann auch ein Netzwerk entstehen und gemeinschaftliches Engagement. Zudem ergänzen Fachleute das Pflanzenangebot und stehen an Hotspots für Beratungen bereit (Pflanzenschutz, Sortenvielfalt/ alte Sorten, Pflanztipps).

  • DPSG Betzdorf (7. Preis)

    Name der Initiative: DPSG Betzdorf
    Projektname: "nur mal kurz die Welt retten"

    Die Pfadfinder der DPSG Betzdorf fahren jedes Jahr an Pfingsten mit dem gesamten Stamm ins sogenannte „Pfingstlager“. Im Jahr 2019 wurde das Pfingstlager unter dem Motto „Nur mal kurz die Welt retten“ durchgeführt.
    Das ganzheitliche Konzept erstreckte sich vom regionalen Einkauf der Küche über dem zum Thema passenden Gottesdienst bis hin zum Programm, welches spielerisch Wissen und Praxis vereinte.
    Das Thema Müllvermeidung wurde auch noch einmal durch zahlreiche Upcycling Projekte thematisiert. So konnten die Teilnehmer hübsche Aufbewahrungsdosen aus alten Dosen sowie Perlenarmbänder und Stiftebehälter aus alten Zeitungen basteln. Alte Gläser wurden mit der Makramee-Knüpftechnik zu neuen Hinguckern. Weiterhin wurden aus alten Gläsern Insektenhotels gebastelt, die nun in den Gärten der Kinder den bedrohten Wildbienen einen Brutplatz bieten.
    Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder, fasste mit diesem Zitat die ökologische Grundausrichtung der Pfadfinder zusammen: „Versucht die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“ Daraus leitet sich auch ein Teil des Pfadfindergesetzes ab: „Als Pfadfinderin, als Pfadfinder lebe ich einfach und umweltbewusst.“ Die Beschäftigung mit ökologischen Problemstellungen ist somit eines der zentralen Themenfelder der Pfadfinderpädagogik.

  • Alfred-Delp Schule Hargesheim

    Name der Institution: Alfred- Delp- Schule
    Projektname: „Ausgebrummt und abgeblüht?“ Insektenvielfalt und -sterben in Mittel- und Osteuropa

    Das Artensterben hat die Insekten erfasst, – ihr Verschwinden wird mit einem Achselzucken hingenommen. Die Schulgemeinschaft der Alfred- Delp- Schule sieht es als ihre Aufgabe an, die Insekten für nachfolgende Generationen zu erhalten- nicht nur, weil diese Tiere wertvolle ökologische und ökonomische Dienste leisten, wie zum Beispiel Bestäubung, Schädlingsbekämpfung und Förderung von Nährstoffkreisläufen innerhalb von Ökosystemen, sondern auch, weil auf der Erde jede einzelne Art ihre Daseinsberechtigung hat.
    In der Praxis bedeutet dies Folgendes: Die Alfred- Delp- Schule vergleicht Insektenbestände in Bad- Kreuznach und in Hermannstadt in Rumänien. Das Projekt fördert die interkulturelle Kompetenz sowie die Beziehung zur Natur der Schüler und Lehrkräfte. Damit zeigt die Schule, dass wissenschaftlicher und schulischer Artenschutz sich sehr gut ergänzen.
    Das gesamte Erasmus Plus-Projekt dient der ökologischen Bildung und Erziehung, setzt Schwerpunkte bei der professionellen Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit und kann beispielhaft werden für eigenes, vorbildliches Handeln im Hinblick auf Artenschutz und Artenvielfalt auf kircheneigenen Grundstück.

    Link zur Alfred-Delp-Schule Hargesheim

  • Kita St. Elisabeth Heiligenwald

    Name der Institution: Kita St. Elisabeth Heiligenwald
    Projektname: tägliche pädagogische Arbeit zum Thema "Umwelt- und Klimaschutz"

    Da viele Kinder heutzutage den Umgang mit Ihrer Umwelt nicht mehr erleben, sieht die Kindertagesstätte St. Elisabeth Heiligenwald es als selbstverständlichen Teil Ihrer pädagogischen Arbeit an, die Kinder für Umweltthemen zu sensibilisieren und sie aktiv daran teilhaben zu lassen.
    Im Alltag sowie in Projektarbeiten finden sich immer wieder Wege, die zur Erhaltung der Umwelt beitragen.
    2018 startete in Kooperation mit den Saar- Land- Frauen ein Gartenprojekt. Die Kinder entschieden sich für den Bau eines Bohnentippis und Hochbeetes. Regelmäßig werden dort saisonale Blumen und Gewächse angebaut. Dadurch lernen die Kinder die Wichtigkeit der Pflanzen im Ökosystem kennen, zum Beispiel Blumen als Nahrung für Schmetterlinge und Bienen (Honigproduktion) oder den Anbau von Salat und Nutzpflanzen für Tier und Mensch.
    Auf dem Außengelände des Kindergartens befinden sich mehrere Nistkästen, die zur Beobachtung der heimischen Vogelarten einladen.

    Link zur KiTa St. Elisabeth Heiligenwald

  • Kita Maria Himmelfahrt Humes

    Name der Institution: Katholische Kita Maria Himmelfahrt Humes
    Projektname: „Vom Ei zum Schmetterling“

    In Europa verschieben sich die idealen Lebensräume für Schmetterlinge immer weiter und die Zahl der vom Aussterben bedrohten Schmetterlinge steigt, (z.B. Der Kohlweißling) bedingt durch den Klimawandel. Schuld daran ist vor allem der Verlust der natürlichen Lebensräume der Schmetterlinge durch die industrialisierte Landwirtschaft.
    Mit dem Projekt „vom Ei zum Schmetterling“ erleben die Kinder der Kindertagesstätte Maria Himmelfahrt Humes die Entwicklung vom Ei über die Raupe zum Schmetterling. Die Neugierde und Begeisterung der Kinder für Natur-  und Umweltthemen, insbesondere die Entwicklung der Insekten, wird durch dieses Projekt intensiviert. Beispielsweise werden sie dazu motiviert, im Alltag Gott zu entdecken und verantwortlich mit seiner Schöpfung umzugehen.
    Zudem setzen sich die Kinder aktiv mit der Welt auseinander und suchen gemeinsam mit anderen nach Sinn und Bedeutung. Wie Kinder die Welt sehen, ihre Fragen und Lernweisen sind die Grundlage des pädagogischen und religionspädagogischen Handelns.

    Link zur KiTa Maria Himmelfahrt Humes

  • Kita St. Marien in Niederprüm

    Name der Institution: Katholische Kindertagesstätte St. Marien in Niederprüm
    Projektname: Naturpark-Kita

    Die im Jahr 2018 als erste „Naturpark- Kita“ in Rheinland-Pfalz zertifizierte Kita St. Marien in Niederprüm beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit den Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Dabei arbeitet die Institution eng mit dem Naturpark- Nordeifel zusammen. Jährlich finden zwei Kooperationstreffen statt, bei denen gemeinsame Aktivitäten geplant und reflektiert werden. Beispielsweise resultieren daraus Erkundungen im Wald mit einem Förster oder es werden zusammen mit den Eltern Nistkästen gebaut.
    Im Kindergarten Alltag findet das Thema Schöpfungsverantwortung in vielerlei Hinsicht Anklang. Zum Beispiel durch die Pflege eines Hochbeetes und Gewächshauses, indem die Erzieher zusammen mit den Kindern saisonale Gemüsesorten anpflanzen und ernten. Zudem leben auf der Kita- Weide drei Ouessant- Schafe, die mit den Kindern versorgt werden (Tiergestützte Pädagogik).
    Das ländlich gelegene Außengelände umfasst einen kleinen Teich mit Fischen und Kaulquappen sowie zahlreiche Obstbäume und Obststräucher. Ein von der Stadt Prüm gepachtetes Waldgrundstück „Abenteuerwald“ mit einem Bauwagen wird täglich zum Forschen und Experimentieren mit den Kindern genutzt.

    Link zur KiTa St. Marien in Niederprüm

  • Schulwald AG der Schönstätter Marienschule Vallendar

    Name der Institution: Schulwald AG der Schönstätter Marienschule Vallendar
    Projektname: Nachhaltig aktiv für Klimaschutz und Artenvielfalt: Naturnahe Bepflanzung und Pflege verschiedener Waldflächen in Vallendarer Bachtälern

    Mit der Gründung der Schulwald-AG und der naturnahen Bepflanzung mehrerer Waldflächen in der Nähe der Schule soll an der Schönstätter Marienschule die theoretische mit der praktischen Umweltbildung verknüpft werden, um die Schülerinnen praxisorientiert an lokale und globale Umweltproblematiken heranzuführen.
    Die bisherigen Pflanzungen führen zur Bildung einer großen Menge Kohlenstoff in den Pflanzen (und damit auch zu weniger CO₂ in der Atmosphäre), zur Produktion von Sauerstoff und zur Erhöhung der Biodiversität der Flora und Fauna.
    Zudem werden die Schulklassen dazu eingeladen, künftig ins Feisternachttal zu wandern, um dort praxisorientiert Zusammenhänge des Ökosystems Wald sowie Umweltthemen zu erlernen.
    Auch Vallendarer Bürger werden über nachhaltiges Engagement für den Klimaschutz in Zeitungsberichten informiert.
    Gleichzeitig wird dem Wunsch zahlreicher Schülerinnen entsprochen, selber ganz konkret für den Natur- und Klimaschutz aktiv werden zu können. Denn Klimaschutz geht alle an, jede*r von uns hat durch den eigenen Lebensstil und durch aktives Engagement für Natur und Umwelt vielfältige Möglichkeiten, ganz persönlich etwas zum Klimaschutz und damit zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen

    Link zur Schulwald AG

  • Schönstätter Marienschule Vallendar

    Name der Institution: Schönstätter Marienschule Vallendar
    Projektname: Miteinander fair leben - ein ganz besonderes Schuljahr

    Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Schönstätter Marienschule 2020 wurde ein Jubiläumsjahr vorbereitet. Das Motto „Miteinander fair leben“. Es umfasst Veranstaltungen zu sozialen, ethischen, religiösen und ökologischen Aspekten des Miteinander fair Lebens.
    Zum Abschluss des Jubiläumsjahres wurde ein Projekttag zum Thema „Nachhaltigkeit“ durchgeführt. Insgesamt führte das Jubiläumsschuljahr und dessen Vorbereitung zu einer gesteigerten Sensibilität der Schulgemeinschaft für ökologische Aspekte im Schulalltag.
    Beispielsweise gab es eine Umstellung der Lampen im Gebäude auf LED- Birnen und durch den Einbau neuer Fenster konnte die Energieeffizienz des Gebäudes gesteigert werden.
    Zudem konnte durch die konsequente Nutzung des schuleigenen Kommunikationssystems „Cocuun“ viel Papier eingespart werden.

    Link zur Schönstätter Marienschule