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Übersicht der geplanten Maßnahmen der obersten Priorität

Hier sind die wichtigsten, geplanten Maßnahmen mit den zu erzielenden CO2-Einsparungen aus dem Klimaschutzkonzept 2015 aufgelistet.

Viele Maßnahmen reichen in ihrer Umsetzung bis zum Jahr 2040, da nicht alle Maßnahmen des Konzepts gleichzeitig in vollem Umfang umgesetzt werden können.

  • Bereich Immobilien

    Maßnahmen Immobilien

    CO2-Einsparung (in t) und Zeithorizont

    Anlagencheck/hydraulischer Abgleich in Gebäuden
    Seit 1. August 2016 wird der hydraulische Abgleich am Heizsystem gefördert. Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich.

    5.531 t bis 2040

    Austausch von Heizungs- und Umwälzpumpen
    Seit 1. August 2016 wird der Ersatz von Heizungspumpen und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen gefördert. Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich.

    192 t bis 2021

    Steigerung der Sanierungsrate (Standard über den gesetzlichen Vorgaben)
    Die Inanspruchnahme von Fördermitteln ist auf jeden Fall im Vorfeld zu prüfen.

    1.527 t bis 2021

    Erstellung eines Prüfverfahrens über den Einsatz von erneuerbaren Energien bei Neubauten

     

    Realisierung von Stromeinsparpotenzialen in den kirchlichen Liegenschaften
    Der Energie-Check ist ein wichtiges Instrument, um energetische Schwachstellen in den genutzten Gebäuden zu erkennen.

    881 t bis 2021

    Fortführung und Intensivierung des regelmäßig erscheinenden Energieberichts

    2.033 t bis 2021

    Fortführung und Verzahnung der Aktivitäten in den Bereichen Energiebericht - Immobilienmanagement

    2.033 t bis 2021

    Forführung der Ausbildung und Fortbildung der Energiebeauftragten vor Ort
    Ein- bis zweimal im Jahr werden pro Visitationsbezirk Schulungen angeboten.

     

    Fortführung der großflächigen Umstellung der Liegenschaften auf Öko-Strom
    Informationen darüber, was Ökostrom genau ist und wer die Ansprechpartner ausgewählter Stromanbieter für das Bistum Trier sind, finden Sie hier: grüner Strom.pdf
    Informationen zum Umstellen auf Ökostrom finden Sie hier.

    6.997 t bis 2021

    Schulung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungseinheiten hinsichtlich ihres Nutzungsverhaltens

    zwischen 3.000 t und 8.300 t bis 2040

  • Bereich Mobilität

    Maßnahmen MobilitätCO2-Einsparung (in t) und Zeithorizont
    Durchführung eines Fahrrad-Mobilitätsaktionstages im Bischöflichen Generalvikariat 
    Ausarbeitung und Zurverfügungstellung von Fahrradrouten-Empfehlungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Generalvikariats330 t bis 2040
  • Bereich Beschaffung

    Maßnahmen BeschaffungCO2-Einsparung (in t) und Zeithorizont
    Umstieg auf umweltfreundliche Reinigungsmittel innerhalb der Reinigungsarbeit 
    Einrichtung von Beleuchtungsstandards LED1.322 t bis 2021
    Unterstützung der Initiative beim Einkauf im Verbund 
  • Bereich Bildung

    Maßnahmen Bildung
    Feste Verankerung der Thematik Klimawandel in den Ausbildungscurricula für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer
    Ergänzung der Qualifizierungs- und Fortbildungsangebote für Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung
    Bereitstellen von themenrelevanten Materialien zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

    Erstellung von Konzepten für Katechesen und Verkündung mit dem Schwerpunkt Klimaschutz sowie andere Angebote
    Der Themenschwerpunkt Schöpfung in der KEB Trier bietet geeignete Veranstaltungsformate an. Eine Auswahl finden Sie hier: Vortragsthemen aus dem TS Schöpfung.pdf
    Umfangreiche Predigtanregungen sind hier zu finden.

    Klima Wandel Weg Informationen und Flyer finden Sie hier.

     

Übersicht der Maßnahmen für das Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement (September 2019- August 2021)

  • Energieeffizienzmaßnahmen

    Energieeffizienzmaßnahmen

    CO2-Einsparung

    Durchführung von Heizungsreferenzmessungen (Anlagenchecks) bei Kitas im Bistum Trier
    Anpassung der Vorgaben in der Steuer- und Regelungstechnik auf den tatsächlichen Bedarf. Bedarfsermittlung für einen hydraulischen Abgleich. Erfassung und Austausch von Umwälzpumpen durch Hocheffizienzpumpen.Diese kurzfristigen Maßnahmen sollten in Form eines langfristigen Instandhaltungskonzeptes mit einer begleitenden Qualitätssicherung fortgeführt werden.

    Auswertungen von Energiegutachten und Erfahrungen aus der Praxis ergeben eine ungefähre Einsparung von 10 Prozent des Wärme- und 5 Prozent des Stromverbrauchs durch die Optimierung der Heizungseinstellung.

    Realisierung von Stromeinsparpotenzialen in den Einrichtungen der Kita gGmbHs
    Die Energiechecks der Klimainitiative sind ein wichtiges Instrument, um energetische Schwachstellen in den genutzten Gebäuden zu erkennen. Sie sollen Wege aufzeigen, wie die NutzerInnen selbst den Energieverbrauch relativ schnell durch verändertes Verhalten und die gering-investive Behebung von Schwachstellen mindern können. Mögliche Maßnahmen sind beispielsweise Nutzersensibilisierungen oder die Verwendung abschaltbarer Steckerleisten.

    Durch die Umsetzung von nicht- und gering-investiven Maßnahmen besteht die Möglichkeit einer Reduzierung der Stromverbräuche um rd. 10% pro Gebäude.

    Prüfung und Einsatz erneuerbarer Energien (PV/Wind) für eine nachhaltige Strombewirt-schaftung der Liegenschaften des Bistums Trier

    Überprüfung:

    • der möglichen Standorte im Bistum für Windkraft oder PVAnlagen
    • der Wirtschaftlichkeit einer oder mehrerer solcher Anlagen
    • Aktivierung einer Bürgerbeteiligung
     

    Sollte es durch die Studie zu einem Einsatz von Erneuerbaren Energien durch das Bistum Trier kommen, so können ca. 23.000 t CO₂ pro Jahr (Wind) / ca. 10.000 t CO₂ pro Jahr (Freiflächen PV-Anlage) eingespart werden.

    Beispiel gebende Sanierung eines Bistumsgebäudes
    Mit einer Beispiel gebenden Sanierung verfolgt das Bistum mehrere Ziele:

    • Es zeigt sichtbar sein Klimaschutzengagement, in dem es nicht nur Klimaschutzmaßnahmen im eher gering-investiven Bereich anpackt, sondern auch große Maßnahmen realisiert.
    • Energie kann eingespart und damit Emissionen reduziert werden.
    • Es werden neue Wege erprobt, um nach und nach weitere größere Sanierungsmaßnahmen innovativ anzugehen.
     

    Wenn für die Sanierungsmaßnahme ein Förderantrag als ausgewählte Maßnahme gestellt wird, muss eine mindestens 70 %ige Reduzierung der CO₂-Emissionen gegeben sein.

    Kampagne: Älteste Heizungspumpe
    Aufruf an alle Kirchengemeinden, die älteste(n) Heizungspumpen werden auf Kosten des Bistums ausgetauscht. Die anderen, die sich gemeldet haben, erhalten eine Beratung. Ziel ist es, ein Bewusstsein für die Energieeinsparpotenziale durch Heizungs-optimierungen zu schaffen sowie so viel wie möglich veraltete Heizungspumpen im Bistum zu ersetzen.

    Pro Heizungspumpe können etwa 400-700 kWh Strom pro Jahr eingespart werden. Pro ausgetauschte Pumpe im Zuge der Kampagne können bis zu 0,4 t CO₂ im Jahr einspart werden.

    Erstellung einer neuen Förderrichtlinie für den Klima-Fonds
    Bei der Neuauflage des Klima-Fonds sollen aktuelle technische Aspekte berücksichtigt werden. Der Klima-Fonds soll weiterhin ein Anreizsystem für die Kirchen-gemeinden beinhalten, die sich an der Klimainitiative des Bistums beteiligen. Damit kann zusätzliche Motiva-tion für Klimaschutzmaßnahmen in den Kirchengemein-den geweckt werden. Bislang wurden die Mittel nie zur Gänze ausgeschöpft und es soll mit der neuen Richtlinie gelingen, mehr Antragstellungen und damit Klimaschutz-Investitionen zu ermöglichen.Nach In-Kraft-Setzung der Richtlinie soll intensive Öffentlichkeitsarbeit dazu beitragen, dass viele Förderanträge gestellt werden.

    Je nach geförderter Maßnahme

    Wissensaufbau sowie Informationsmanagement in der Verwaltung für den Bereich energetische Sanierungen als Grundlage für ein Benchmarking
    Die Aktivitäten im Bereich der energetischen Sanierungen innerhalb des Bistums werden noch nicht zentral erfasst und ausgewertet. Ziel ist es, die Sanierungen kontinuierlich zu erfassen und vergleichbar zu machen. Durch die Schaffung einer solchen Datengrundlage entsteht auch die Möglichkeit, die Gebäude untereinander besser zu vergleichen und Benchmarks für diverse Sanierungsbereiche zu schaffen.Grundsätzliches Ziel ist die weitere Steigerung der Sanierungsrate im Bistum Trier.

    Indirekt

     

  • Beschaffung

    Maßnahmen zur BeschaffungCO2-Einsparung
    Bereitstellung von Informationen zum Thema „ökofairer
    Einkauf“ auf allen Ebenen des Bistums Trier

    Gezielte Kampagnenarbeit (Flyer/Intranet) zum Thema „ökofairer
    Einkauf“. Die Kampagne soll gewährleisten, dass zukünftig innerhalb
    eines Beschaffungsvorganges auf die Kriterien des „ökofairen
    Einkaufes“ geachtet wird.
    Indirekt

     

  • Mobilität

    MobilitätCO2-Einsparung
    Anschaffung von Dienst-E-Bikes/E-Rollern für Dienstfahrten innerhalb der Stadt Trier
    Durch die gezielte Anschaffung von Dienst-E-Bikes/E-Rollern für Dienstfahrten innerhalb der Stadt Trier sollen PKW-Dienstfahrten in diesem Bereich gezielt reduziert werden, um sie klimaneutral zu gestalten.
     
    Reduktion durch Verlagerung (Annahme: 5% der Fahrten mit den Dienst-PKW zukünftig mit Rad) ca. 3 t  CO₂ pro Jahr, steigende Tendenz zu erwarten.
    Anschaffung eines Hybrid-/Elektrofahrzeugs für die Fahrzeugflotte
    Durch die Anschaffung eines Hybrid-/Elektrofahrzeugs für die Fahrzeugflotte soll beispielhaft aufgezeigt werden, dass auch das Bistum Trier an der Mobilitätswende mitarbeiten will.
     
    Je nach Fahrzeugtyp und gefahrene km unterschiedlich: Bspw. Toyota Prius 89 g CO₂/km gegenüber dem Mittelwert über alle konventionellen PkW hinweg gebildet von 206 g CO₂/km
    Mobilitätskonzept fürs Bistum
    Ziel ist es, die PkW-Dienstfahrten, aber auch Flüge zu reduzieren und dafür andere Lösungen zu finden. Durch die Erstellung eines Mobilitätskonzeptes soll aufgezeigt werden, welche Potenziale der Emissionsminderung in diesem Bereich im Bistum schlummern. Die Frage der größeren Pfarrräume, bedingt durch die Synodenumsetzung, führt aller Wahrscheinlichkeit zu größerem Mobilitätsbedarf. Es ist zu klären, wie dieser möglichst klimagerecht gedeckt werden kann.
     
    2016 lag der durch Dienstfahrten bedingte CO₂-Ausstoß bei rund 1.900 t. Eine 10%ige Reduzierung der Emissionen bedeutet 190 t weniger CO₂/a.

     

  • Öffentlichkeitsarbeit

    ÖffentlichkeitsarbeitCO2-Einsparung
    Unterstützung von Kampagnen und Events von externen Veranstaltern mit dem Hintergrund des Klimaschutzes in unseren kirchlichen Einrichtungen
    Nach einer intensiven Recherche über geeignete Klimaschutz-Kampagnen/-Aktivitäten, soll ein Workshop mit dem Strategiebereich 3: Kommunikation und Medien zur Umsetzungsplanung von Klimaschutz-kampagnen im Bistum erfolgen. Wege zur Kontaktvermittlung zwischen Kampagnenträger und Einrichtungen/Schulen sollen gefunden werden. Eine mögliche Kooperation könnte die Beteiligung von Kitas an der Kindermeilenkampagne in Verbindung mit den Heilig-Rock-Tagen darstellen.
     
    Indirekt
    Umweltpreis 2020
    Zielsetzung ist die Motivation neuer Umwelt- und Klimaschutzaktivitäten sowie die verbesserte Sichtbarkeit des bereits vorhandenen Engagements. 2020 soll der Fokus auf das Thema Klimaschutz gerichtet werden, um der Klimainitiative weitere Strahlkraft zu verleihen.
     
    Indirekt
    Veranstaltungsreihe Klimaschutz
    KSM und KEB organisieren zusammen eine Veranstaltungsreihe zum Thema Klimaschutz. Dabei arbeiten sie mit externen Kooperations-partnern zusammen. Der Auftakt sollte möglichst zusammen mit dem Bischof erfolgen, der über den aktuellen Stand der Klimaschutzaktivitäten des Bistums berichtet. Zielsetzung der Reihe ist es, weiteres Interesse für das Thema zu wecken und den Bedarf im kirchlichen Kontext zu verdeutlichen.
    Indirekt

     

  • Querschnittsthemen

    QuerschnittsthemenCO2-Einsparung
    Weiterentwicklung von Konzepten zur Motivation von Kindern und Jugendlichen im Bereich Klimaschutz und Ökologie
    Es gibt vielfältige Ansatzpunkte zur klimaneutralen Arbeit in der Kinder- und Jugendarbeit (z.B. Durchführung von klimaneutralen Ferienfrei-zeiten, Ideen für nachhaltige Lebensführung, Angebot von ökologischen Projekten in Kooperation mit lokalen Naturschutzverbänden, Entwicklung von Mobilitätskonzepten für Jugendliche im ländlichen Bereich), deren Anwendung im Bistum verstärkt werden soll. Die Sommer- und/oder Herbstferien 2020 könnten genutzt werden, um im Kontext von Ferienfreizeiten Erfahrungen zu sammeln.
    Indirekt
    Erstellung und Verbreitung von Materialien mit dem Schwerpunkt Klimaschutz zur Gottesdienstgestaltung
    Zunächst soll festgestellt werden, welche Ansatzpunkte es für die Behandlung des Themas „Bewahrung der Schöpfung“ im Bistum schon gibt, um darauf aufzubauen. Durch die gezielte Erstellung von Materialien für die Katechese und die Verkündigung mit der Thematik des Klimaschutzes soll dieses Thema aktiv in den kirchlichen Alltag integriert werden.
    Indirekt
    Synodenumsetzung und Klimaschutz
    Im Synodenabschlussdokument wird auch zu den Themen Klimaschutz und Ökologie Stellung genommen.So heißt es u.a.: „Die Orientierung des kirchlichen Lebens am jeweiligen Lebens- und Sozialraum verpflichtet auch zur Verantwortung für die Schöpfung. …“ Das Klimaschutz-management des Bistums, noch unter den alten Bistumsstrukturen aufgebaut, muss im sich neu entwickelnden Bistum wiederzufinden sein, um die bisherigen Erfolge und das Erreichen der Klimaschutzziele nicht zu gefährden.
    Indirekt
    Koordinierung Förderantrag Energiesparmodelle in Schulen und Kitas
    Das Bistum ist Träger von rd. 20 Schulen sowie über die katholischen Kita gGmbHs von rd. 300 Kindergärten und Kitas. Die Etablierung der Aufgaben Bewahrung der Schöpfung sowie Klimaschutz sowohl im pädagogischen als auch im Kontext des Nutzerverhaltens soll durch ein Förderprojekt erreicht werden. Im laufenden Fördervorhaben sollen die Weichen dafür gestellt werden.
    In diesem Kontext noch nicht definierbar