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Nachhaltig, sozial, kritisch - die Themen der DKU

Die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) tagt mehrmals pro Jahr, die Treffen finden wechselweise im Generalvikariat in Trier bzw. online statt.

  • DKU-Sitzung - November 2020

    Die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) hat ihre Ziele für die kommenden Jahre festgelegt. Es sind insgesamt vier große Themenblöcke.

    • Implementierung der Ökologischen Leitlinien für das Bistum soll vorangetrieben werden
    • Forderung nach festen Stellen eines oder einer Beauftragten für den Klima- und Umweltschutz.
    • Die Qualifizierung der Mitarbeitenden im Bistum für die verschiedenen Felder, in denen Klima- und Umweltschutz nötig und möglich ist
    • Die Förderung der öko-sozialen Entwicklung des Bistums, die in den Struktur des Bistums verankert werden soll, etwa auch mit einer Verankerung in den neuen pastoralen Räumen und in der Umsetzung der DBK-Handlungsempfehlungen „Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag“ im Bistum.

    Besprochen wurde der Stand der Bekanntheit und der Anwendung der ökologischen Leitlinien. Die Leitlinien waren 2017 vom Bischof in Kraft gesetzt worden, die Ausführungsbestimmungen Anfang 2019. Eine Abfrage zu ersten Erfahrungswerten mit der Umsetzung der Ökologischen Leitlinien und den Handlungsanweisungen wurde 2020 gestartet, in der Zwischenzeit abgeschlossen und soll jetzt ausgewertet werden.

    Folgende Berichte gaben Mitglieder der DKU ab:

    • Nachgang zu der Demo „Wir haben es satt“ Ende August in Koblenz hat sich ein Dialog zwischen KLB und einzelnen Landwirten entwickelt, der 2021 fortgeführt werden soll.
    • Die Beteiligung am Projekt „Welt fairändern“ wird derzeit von der Abteilung Jugend geprüft.
    • Am 13. und 14. Oktober war in Fulda die jüngste Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der Umweltbeauftragten der Bistümer (AGU), an der für das Bistum Trier die Klimaschutzmanagerin Charlotte Kleinwächter teilnahm. Thematisiert wurden insbesondere die Berichte der einzelnen Bistümer an die Deutsche Bischofskonferenz (DBK). Weiterhin wurde in der AGU das Ziel klimaneutraler Diözesen diskutiert. Im kommenden Jahr soll, wie alle vier Jahre, die Jahrestagung der AGU ökumenisch stattfinden.
    • Vorgestellt wurde das Schullandprojekt „Hilfe für den Wald“, initiiert vom Bischöflichen Cusanus-Gymnasiums Koblenz und dem Forstamt Neuhäusel. Nach einem dritten Aktionstag soll die „Baumpflanzaktion“ konzeptionell weiterentwickelt werden.
    • Die Konferenz Weltkirche auf Bundesebene hat befürwortet, dass das ökumenische Netz für Klimagerechtigkeit für zwei weitere Jahre unterstützt und realisiert wird.
    • Für einen „ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“ wurden erste Planung vorgestellt. Dieser Pilgerweg soll von Mitte August bis Ende Oktober 2021 von Polen nach Glasgow zur UN-Klimakonferenz führen soll.
    • Vorgestellt wurde die Idee für ein mögliches Leuchtturmprojekt „Verzicht auf die Außenbeleuchtung von Kirchen/Kirchtürmen“, welche bei der kommenden Sitzung ausführlich besprochen werden soll.
    • Als nächstes, größeres Projekt der DKU steht für das kommende Jahr die Verleihung des Umweltpreises an. Geplant ist sie für den Freitag, 23. April 2021, im Rahmen der Heilig-Rock-Tage. Die Verleihung wird vorgenommen werden von Bischof Dr. Stephan Ackermann.
  • DKU-Sitzung - Oktober 2020

    In dieser Sitzung wurde der Leiter der Bauabteilung, Herr Krusch, als neues Mitglied der DKU begrüßt. Er hat vorher beim Bistum Essen gearbeitet und war dort ebenfalls  Mitglied der Umweltkommission.

    Die von Frau Kleinwächter leicht überarbeitete Ziele-Matrix wurde diskutiert. Sie soll vor allem für den internen Gebrauch genutzt werden.

    Das geplante Gespräch mit dem Bischof wurde vorbereitet.

    Unter Sonstiges wurde berichtet über den globalen Klimastreik, die Befragung zu den ökologischen Leitlinien, zum Thema Beheizen von Kirchen in der kälteren Jahreszeit, die neue Jobticket-Möglichkeit im Koblenzer Raum, die Koblenzer Demo „Wir haben es satt“, den Schöpfungsweg im Rahmen der Bolivien-Partnerschaftswoche und den Rat für Nachhaltigkeit im Saarland.

  • DKU-Sitzung - August 2020

    Diskutiert wurde das Darstellungsformat der DKU-Ziele. Als Variante wurde eine Umsetzungsmatrix entwickelt, in der die Ziele, die Zeitschiene sowie die Umsetzungsebene bzw. –Verantwortlichkeit dargestellt sind.

    Die Mitglieder der DKU berichteten u.a. über den Mainzer Appell, das Bündnis für sozial-ökologische Wende des Caritas-Bundesverbandes, dem kfd-PilgerInnenweg „Frauen, wem gehört die Welt?“, den nächsten globalen Klimastreik am 25.9.2020 und eine Pflanzaktion des Cusanusgymnasiums Koblenz in Zusammenarbeit mit dem Forstamt Koblenz.

  • DKU-Sitzung - Juni 2020

    Charlotte Kleinwächter hat den Vorsitz der DKU übernommen. Die DKU gedenkt dem verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Dr. Gundo Lames und erinnert an die Impulse, die er in für die Umweltarbeit des Bistums gesetzt hat.

    Über die durch den Führungswechsel veränderte Kommunikation zur Leitung des BGV wurde beraten, da die DKU nicht mehr direkt in der LEIKO vertreten ist. Themen und Anfragen werden durch Manfred Wagner als Leiter des SB 1 eingebracht.

    Die DKU wird nach außen durch die Vorsitzende vertreten. Stellungnahmen können erfolgen, wenn sie zur Aufgabenstellung der DKU gehören, dem Diskussionsstand der Kommission entsprechen oder nach Rücksprache verabredet ist. Das Vorgehen entscheidet jeweils die Vorsitzende.

    Bezüglich der Schärfung der DKU-Zielsetzungen für die Arbeitsperiode 2020-2022 berichten die Arbeitsgruppen über den Stand ihrer Arbeit. Die Bündelung soll in einer AG vorbereitet werden.

  • DKU-Sitzung - Januar 2020

    Die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) hat ihre Ziele für die kommenden Jahre festgelegt.

    1. neue Ziele der öko-sozialen Entwicklung des Bistums erreichen. Konkret bedeutet dies CO2-Neutralität, Controlling und Zertifizierung.

    2. Implementierung der Ökologischen Leitlinien für das Bistum soll vorangetrieben werden. Im Rahmen der ökologischen Leitlinien sollen zudem Leuchtturmprojekte initiiert und regelmäßige Evaluationen durchgeführt werden.

    3. PdZ als Akteur der öko-sozialen Entwicklung. Dafür sollen ein Konzept erstellt, personelle Ressourcen geschaffen sowie öko-soziale Orte von Kirche zu etabliert werden.

    4. Bewusstseinsbildung bei Hauptamtlichen (auch Führungskräften) durch Vergewisserung und Fortbildung erreichen.

    5. Öffentlichkeitsarbeit verstärken.

    6. Vernetzung und Förderung von lokalen Akteuren.

    7. Eine Geschäftsstelle DKU ist eingerichtet und ausgestattet.

    Die Vorbereitungsgruppe des Umweltpreises 2020 hat sich gefunden und getagt.